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Dead Space 2 Xbox 360 Spieletest - Review - Preview
Dead Space 2 Spieletest - Review für die Xbox 360 - Im All hört dich niemand schreien!
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| Redakteur: Timo Sachs - Datum: 09.02.11 |
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Im All hört dich niemand schreien!
Oder diesmal doch?
Isaac Clarke ist zurück.
EA schickt ihn wieder ins All. Doch dieses Mal zeichnet sich allerdings nicht mehr das Entwicklerteam von EA Redwood Shores verantwortlich, sondern Visceral Games. Ob dieser Wechsel einem der letzten echten Survival Horror Serien gut tut? Ist Dead Space 2 besser als sein Vorgänger?
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Dead Space 2 - Xbox 360 Screenshots
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Der neue Marker Drei Jahre nach dem Vorfall auf der Ishimura wird Isaac Clarke von Franco (Dead Space Ignition) befreit. Drei Jahre lang hatte man ihn unter Drogen in diesem Hospital festgehalten und ausgefragt. Schnell muss Clarke erkennen, dass sein Horror weitergeht, denn Franco wird in einer schrecklichen Szene zum Necromorphen. Gefangen in seiner Zwangsjacke beginnt ein Wettlauf ums Überleben, denn das Chaos bricht aus auf The Sprawl, einer riesige Metropole auf dem Saturnmond Titan. Anfangs noch unbewaffnet, findet Issac schnell wieder seine Rüstung, die Fähigkeit der Telekinese und seinen Plasmacutter. Clarke stellt sich dem Kampf mit den Necromorphen, dem Marker, den Unitologen und seiner Vergangenheit.
Dunkelheit, Horror und Stressmomente Was hat sich geändert? Revolution oder Evolution? Einfach nur im Fahrwasser des ersten Teils? Die allererste und bemerkenswerteste Veränderung zum Vorgänger ist, dass Isaac redet. Im ersten Teil hörte man von ihm meist nicht mehr als ein erschöpftes Stöhnen in seinem Helm. Bis auf einen Satz am Ende des Spiels hielt sich Isaac ja gekonnt zurück. Das gesamte Spiel hindurch interagiert Isaac mit einer Hand voll NPCs. Auf diese Art und Weise ist er nicht mehr der roboterähnliche Hautpcharakter und man kann sich endlich mit ihm identifizieren. Das führt das Spiel von Anfang an in eine andere Richtung und macht es Lebendiger. Andererseits nimmt es einem das beklemmende Gefühl allein zu sein.
Was sich nicht geändert hat ist das Spielprinzip an sich. Isaac stapft durch meist dunkle oder unzureichend beleuchtete Gänge. Den Plasmacutter hat er im Anschlag, damit man überhaupt etwas sehen kann, denn die Waffen sind die einzigen zuverlässigen Lichtquellen. Man hört die Gegner schon von weiten und wartet nur noch darauf, dass diese plötzlich aus Lüftungsschächten, Türen oder anderen Verstecken auf euch zustürmen. Doch des Öfteren spielt man Dead Space 2 mit dieser Erwartung und nichts passiert. An anderen Stellen jedoch, an denen man sich absolut sicher fühlt, startet dann ein überraschender Angriff, der euch bis ins Mark erschrecken wird. Gekonnt spielt Dead Space 2 mit den Eigenarten des Horror Genres ohne diese aber zu übertreiben.
Unterstützt wird dieses Setting durch wirklich tolle Licht- und Schatteneffekte. Immer stimmig, manchmal wirklich extrem stressig oder auch beruhigend sanft, trägt das Licht zur Atmosphäre bei. Sofern ihr jedenfalls nicht im hellen Raum spielt. Fast schon wichtiger als die tolle Grafik und die Lichteffekte, ist der Sound. Ohne diesen wäre Dead Space 2 nicht halb so gut, wie es ist. Perfekt abgemischt und düster zieht er euch hinab in die Dunkelheit. Mehrmals werdet ihr so der Maßen von Soundeffekten aufgeschreckt, dass ihr eigentlich mehr diese Momente fürchten werdet als die Gegnerhorden die Isaac ans Leder wollen.
Der Cutter und ich Bei Dead Space 2 werden Veteranen auf alte Bekannte und neue Liebschaften treffen. Die Auswahl der Arbeitswerkzeuge, die euch als Waffen dienen, wurde dezent erweitert. Wie gehabt schafft es fast jede Waffe Körperteile von den Widersachern zu trennen um diesen den Garaus zu machen. Die Javelin Gun dagegen nagelt eure Feinde an die Wand. Die Waffen, eurer Anzug und das Stasis Modul, welches eure Gegner verlangsamt, können wie bereits im ersten Teil aufgebessert werden. Natürlich sind auch neue Gegner dazugekommen.
Es ist im Allgemeinen schön zu sehen, dass Dead Space 2 seinem Vorgänger treu geblieben ist und diesen ein wenig weiter ausbaut. Einzig die alten Zero Gravity Rätsel vermisse ich ein wenig. Denn ihr habt jetzt die Möglichkeit immer und überall mit euren Raketenschuhen hinzukommen. Allgemein ist der Rätselanteil nach unten geschraubt worden und durch Action ersetzt worden. Dadurch wirkt Dead Space 2 schneller.
Multiplayer Erstmals dürft ihr auch in einem Multiplayermodus gegeneinander antreten. Es stehen sich jeweils vierer Teams Gegenüber. Necromorphe gegen Menschen. Ein netter Ansatz, der allerdings bei weitem nicht die Klasse hat, wie der Einzelspielermodus. Ich persönlich kann auf den Modus komplett verzichten. Deshalb gibt es auch keine Wertung. Ein Coop wäre mir lieber gewesen.
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Fazit
Dead Space 2 ist einen Blick wert. Genrefans müssen sich diesen Titel kaufen und alle Unentschlossenen sollten sich die Demo mal zu Gemüte führen. Schon lange nicht mehr hat es ein Titel geschafft, mich derartig in seinen Bann zu ziehen wie Dead Space 2 . Das Spiel schafft es immer wieder einen wirklich derb zu erschrecken. Grafisch und soundtechnisch ist es auf Referenzniveau. Einziges Manko ist die recht kurze Spielzeit, denn nach circa acht Stunden seht ihr zum ersten Mal den Abspann. Doch während dieser Zeit werdet ihr extrem gut unterhalten!
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